Spass beiseite: Tagging schön und gut – wenn’s nichts nützt, schaden kann’s auf keinen Fall, man ist mit wenig Müh’ und eher viel Spass dabei. Aber die andere hochbeschworene Komonente: AJAX? Brrrr! Für diejenigen, die sich bislang nicht angetan haben, nachzuschlagen, ob und wie sich das auf den unterschiedlichen Browsern und -Versionen implementieren lässt: Es ist halt schlicht und einfach das schlechte, alte Javascript. “kompatibel”, “interoperabel” und “zuverlässig” wie immer, zusätzlich um eine Server-Side-Komponente (sprich: “asynchron”) erweitert und antstatt gewöhnlicher Werte wird XML sprich (“Buzz-Emm-Ell”) übergeben, wodurch good old gibberish-script auf wundersame Weise zum Geist der Winde (sprich: “Buzz”) avanciert.
Wenn ich mir das nur auf der Zunge zergehen lasse: Asynchronous JavaScript and XML! Mit anderen Worten: was noch nie richtig funktioniert hat, und was momentan noch alles andere als einheitlich und kompatibel ist – wir schmeissen es in einen Topf und reiben es technologiefernen Investoren unter die Nase, in der sicheren Hoffnung, dass die schon wieder Dumme genug finden werden, deren Kapital sie solange verbrennen können, bis jemand die Frage 2.0 stellt, wie zum Teufel das jetzt genau Kohle 2.0 bringen soll, allmählich würde es nämlich Zeit…
Herrjeh – kaum ist das unsägliche Fläsch einigermassen erledigt, wird die nächste Sau durchs globale Dorf 2.0 getrieben. BTW: Diese Leute vertreten genau das Gegenteil der hier herausgeprusteten Meinung (wer genau hinhört, kann es brummen hören), hier dagegen haben wir einen weiteren alten Miesepeter, der an der schönen, neuen Welt 2.0 Kaiserkleider (die neuen, 2.0) zu entdecken meint.
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