Sorry, Ubuntu!

fuckupuEin halbes Jahr lang bin ich schon nicht recht warm mit dem “Debian für Doofe” geworden, das auf einer Maschine mit absolutem Frickelverbot installiert hatte. Aber nach dem heutigen Versuch eines Updates, hat sich das Thema wohl endgültig erledigt. So einen Schlammassel habe ich seit Suse Null Komma Toback nicht mehr erlebt. Weil ich mir nach dieser Erfahrung ein richtiges Linux besorgt habe.
Also: einen Updater ausschliesslich mit X-Interface auszustatten ist an sich schon ein geistiger Tiefstflug, den man höchstens bei denen aus Redmond erwarten würde. Naja, vielleicht noch von “Äppel”, aber über Tote soll man schliesslich nicht schlecht…. Egal, X-Apps kann man ja bekanntermassen auch über Netzwerk auf einen anderen Monitor schicken, was nach Kernel-compilern, eines der grossartigsten Dinge im Leben eines Piguins darstellt. Es sei denn, sie sind so hingemurxt, wie der “Update-Manager” (bei dem ausser dem Namen auch noch die Dialoge vom gleichnamigen Solaris-Update-Manager geklaut sind!) der einem auf den Versuch hin, ihm ein $DISPLAY samt ssh-Tunnel zuzuweisen, die halbe libgtk auf die Konsole kotzt (“Please, kill me!”) und jämmerlich vergeht.
Finde ich nicht einmal so schlimm bisher – dass es dann aber keine Möglichkeit gibt, etwas, wie ein “apt-get dist-upgrade” von der Konsole aus durchzuziehen, ist definitiv das Todesurteil für den Ruf der Zuverlässigkeit, den man geniessen sollte, wenn man neuerdings “zertifizierte Serverdistributionen” vertreiben möchte. Da kann sogar das prompt folgende Bilderbuchbeispiel für schlechten Stil nichts mehr zertrampeln:

root # man update-manager
No manual entry for update-manager
See 'man 7 undocumented' for help when manual pages are not available.

Eigentlich nicht gerne geschehen – Schade um Geld und Mühe. Wo sind denn jetzt die Debian-CDs?

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