um ein Haar hätte ich diese Glosse (Berliner Zeitung) für bare Münze genommen. Einerseits peinlich, andererseits bezeichnend für den geistigen Tiefensee in den die “Sicherheitsdebatte” hierzulande gelotst wurde, seit Vollpfosten wie der gleichnamige Verkehrsminister die Qualität ihrer “Vorschläge” offenbar nur noch durch die Grösse der damit erzielten Schlagzeilen bemessen.
Zumindest regt das Medienecho noch einmal die Frage an, ob jemand im Ernst die Idee, HARZ IV-Empfänger generell als Polizeispitzel zu verpflichten vorbringen und weiterhin erwarten kann, “vom Volke” als Verkehrsminister in Spitzenverdienst und lebenslanger Pension bezahlt, bzw. ertragen zu werden. Ein amtsärztliche Untersuchung wäre meiner Meinung nach schon aus “Sicherheitsgründen” geboten.
Andererseits kein schlechter Versuch Tiefensees, wenn es darum geht zu verhindern lediglich anhand seiner letzten Katastrophenleistung “LkW-Maut” in die politischen Annalen einzugehen. Die Frage ist nur, ob man sich angesichts der wirtschaftlichen und politischen Lage tatsächlich Leute in Spitzenpositionen erlauben kann, die offenbar nichts Besseres -oder auch nur im Entferntesten Produktives- hervorbringen.
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