MIt blankem Entsetzen nehme ich zur Kenntnis, dass anscheinend die Zunft der “Videojounalisten” gerade versucht, sich das Kürzel VJ für ihre abscheulichen Machenschaften anzueignen. Ich habe mich schon seit Tagen über das zunehmende Interesse an “VJ”-bezogenen Themen in meinen Stats gewundert – und habe nun wohl auch die Urheber des Tag-Floodings gefunden: Die Damen und Alliteraten von Onlinejournalimus.de, die sich schon durch die Registrierung eines Allgemeinbegriffs in zweifelhaftes Licht stellen, schrecken scheinbar auch nicht vor Wikipedia-Spamming zurück, wo neuerdings zu lesen steht, das Kürzel “VJ” würde aus hanebüchenen Gründen “seit 2007″ auch von “Videojournalisten” beansprucht.
Das sind ja mal News.
Sind “Videojournalisten” jetzt welche, die zu faul oder zu blöde zum Schreiben sind – oder wozu braucht es diese Differenzierung? Die letztgenannten Eigenschaften haben meiner Erfahrung nach ohnehin noch keinen Journalisten von irgendetwas abgehalten. Schliesslich braucht man noch nicht einmal eine Videokamera, um sich unauffällig in der journalitischen Herde dieser Tage zu tummeln: Es reicht auch, die Texte der diversen PR-Abteilungen direkt an die Redaktion weiterzuleiten.
Ich habe eher so den Eindruck, der Ausdruck “Journalisten” wird -nicht erst seit 2007- hauptsächlich von Arschkrampen, Plagiatoren und Trittbrettfahrern beansprucht.
Aber einen Vorteil habt ihr, “Videojournalisten”: Jeder Club, aus dem ihr berichtet, könnte ruck zuck zum astreinen Kriegsgebiet mutieren, sowie sich ein richtiger VJ mit eher konservativem Berufsethos darin befindet… Ich auf jeden Fall, werde künftig wohl auf Videokameraverbot bei Sets bestehen – ich bin mir sicher, das Publikum wird’s mir eher danken.
Das sind ja mal News.
Sind “Videojournalisten” jetzt welche, die zu faul oder zu blöde zum Schreiben sind – oder wozu braucht es diese Differenzierung? Die letztgenannten Eigenschaften haben meiner Erfahrung nach ohnehin noch keinen Journalisten von irgendetwas abgehalten. Schliesslich braucht man noch nicht einmal eine Videokamera, um sich unauffällig in der journalitischen Herde dieser Tage zu tummeln: Es reicht auch, die Texte der diversen PR-Abteilungen direkt an die Redaktion weiterzuleiten.
Ich habe eher so den Eindruck, der Ausdruck “Journalisten” wird -nicht erst seit 2007- hauptsächlich von Arschkrampen, Plagiatoren und Trittbrettfahrern beansprucht.
Aber einen Vorteil habt ihr, “Videojournalisten”: Jeder Club, aus dem ihr berichtet, könnte ruck zuck zum astreinen Kriegsgebiet mutieren, sowie sich ein richtiger VJ mit eher konservativem Berufsethos darin befindet… Ich auf jeden Fall, werde künftig wohl auf Videokameraverbot bei Sets bestehen – ich bin mir sicher, das Publikum wird’s mir eher danken.
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