Es gibt fast keinen Grund, noch die Betas, oder gar die in vielen Distributionen enthaltene Version 0.99 der Linux/OSX Recording und DAW-Software Ardour zu benutzen:
Ardour 2.0.3 ist stabil, portabel und verfügt über ein hervorragendes Build-System – will heissen, die Quellen sind auch ohne Informatikstudium compilierbar und auch wenn Fedora Cora samt XY-Overlay auf als offizielles Entwicklersystem angegeben wird, gibt es keinen Zwang, mit toten Ratten (“Dead Rat Loonix”) zu hantieren.
Die komplette Installation auf einem frisch installierten Debian/Testing (x86) beschränkt sich auf:
apt-get install build-essential scons pkg-config libasound2-dev libboost-dev libjack-dev libgtk2.0-dev libgnomecanvas2-dev liblo0-dev
apt-get install libart-2.0-dev libsamplerate0-dev librdf0-dev
Der Rest sollte hierbei automatisch mitinstalliert werden – bereits vorhandene Pakete werden gemeldet, stören dem Installationsvorgang aber nicht weiter. Das Ganze sollte mit einem Wald-und-Wiesen-DSL-Anschluss keine zwei Minuten brauchen.
tar jxf ardour-2.0.3.tar.bz2
cd ardour-2.0.3
scons install
Eventuell doch noch fehlende Abhängigkeiten* zeigt scons gegebenenfalls an – mit apt-cache search fehlende_Library sollten sich nachzuinstallierende Pakete leicht finden lassen.
Anonsten sollte der Compiler (hier: gcc 4.1.3) nach einer knappen halben Stunde -auf einem 1800MHz/1GB System- fertig und Ardour2 unter /usr/local/ installiert sein. Evtl bestehende Installationen von Ardour-1 unter /usr/bin bleiben unbeeinträchtigt.
*sollte es nicht geben. Ich bitte um Erleuchtung, falls ich etwas vergessen haben sollte.
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