Noch ein paar Loonix-Tips

Ubuntu / Debian und GNOME: Debian-Menu verschwunden?

Sehr nervig. Besonders boshafterweise kommt hinzu, dass sich zwar der Menu-Editor unter "Einstellungen" öffnen lässt, wo sich auch das vermisste Menu befindet - aber es nützt nichts: Das Hauptmenu bleibt, wie es ist, egal was man einstellt.

Der Trick: den Menu-Editor niemals direkt aufrufen - sondern mit einem Rechtsklick auf das Haupmenu im Panel "Menu bearbeiten" auswählen. Dann geht's.

Debian / Ubuntu und WPA/WPA2

Geht meistens. Ausnahme natürlich WLAN-Karten, für die es keine Treiber gibt und die nicht einmal mit ndiswrapper oder dgl. wollen. Ich kenne zum Glück keine, aber meine üblichen Verdächtigen (D-Link, AVM, Netgear) haben da sicher etwas auf der Hinterhand, wofür es keine oder (schlimmer!) nur vollkommen unbrauchbare Driver gibt. Nevertheless - hier laufen oder liefen

  • Intel-IPW 2100 (Centrino-Chipset) mit wpa_supplicant unter Ubuntu (Standardkernel, keine Probleme)
  • eine Broadcom BCM4318 alias 3Com/USR AirForce One unter Debian/Testing - die braucht ein Tool namens "bcm43xx-fwcutter", dann geht das genau, wie in der Dokumentation von wpa_supplicant beschrieben.
  • ein paar TP-Link Karten (PCI, PCMCIA) mit Atheros AR5005G 802.11abg Chipset unter Ubuntu und Debian, ebenfalls Standartkernel. Für WPA laufen wpa_supplicant auf den Clients und hostapd auf dem Master. Es müssen nur die Configs von hostapd und wpa_supplicant angepasst werden, wie auf der Madwifi-Seite beschrieben.

Debian und Freemind

Nein, Mindmapping ist weder eine neue Selbsterfahung für esoterische Zahnarztgattinnen noch ein neues Buzzword für das erfinden beknackter Werbesprüche, sondern eine sehr coole Methode, verworrene Ideen in verworrene Diagramme zu übersetzen. Es eignet sich überraschend gut dazu, Ideen aus chaotischen Gehirnen in eine verständliche Form zu bekommen und weil man Links auf alles mögliche Setzen kann, auch gleich existente Codeschnipsel, Basslines oder Webseiten mitzunotieren, bevor man wieder vergisst, was man damit wollte...

Nur die im derzeitigen Debian/Testing mitgelieferte Version ist steinalt und taugt nicht sehr viel. Zum Glück ist Freemind aber in Java geschrieben. So lässt sich die aktuelle Version einfach herunterladen (Sourceforge) und lokal starten. Läuft unter allem, was Java kann.

Wieso eigentlich ""?

Mehrschichtiges Wortspiel, welches oktroyiert, Linux würde nur von Irren, Hungerleidern und Fanatikern benutzt:

  1. eigentlich Lunix von loser bzw. luser [Jargon] und Unix
  2. Linux und "Looney" bzw. "Lunatic(s)" (Verrückte[r])

Bookmark/share via AddInto

Verwandte Einträge:

  1. Ein paar Tips zu Cinelerra, Ubuntu und Mplayer
  2. Debian, WLAN, WPA, ipw2100 vom USB-Stick
  3. FLAC zu MP3 Part II – und ein paar Tricks zu Virtual Dub

This entry was posted in Loonix and tagged . Bookmark the permalink.

Comments are closed.