Und gleich wieder “deep” in den Sonntagabend: Wenn man das in meinen Ohren etwas missratene Intro gnädig überhört (oder am besten gleich mit dem zweiten oder noch besser mit dem dritten Track anfängt) ein wirklich herausragend gutes Album. Unkonventionelle Stilmixe aus Dub und Trance, grooviger psychedelischer Deep Techno, harmonisch und durchaus melodisch, ohne sich auch nur ansatzweise ins Banale oder Erpische zu verirren. Trotz der gerade für ein Netrelease beachtlichen Länge bleibt “Automatic Behaviour” vom zweiten (mit dem Intro kann ich mich wirklich nicht so recht anfreunden) bis zum letzen Track abwechslungsreich und dennoch dancefloortauglich. Fast könnte ich behaupten, Isma Serrano’s Debut wäre das erste Dub-Album, das mir in voller Länge gefallen hätte – wäre da nicht dieses trübe Intro, aber das sollte man wirklich nicht überbewerten. Vielleicht sind richtige Dub-Fans ja ganz närrisch drauf
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