Just say “No” To Nouveau!

Ordentliches  GLX, und ein richtiger Xserver* unter Linux 2.6.31 dank nvidia-096.43.14

Nett, dass sich gewisse Leute die Mühe gemacht haben, uns aus den Klauen proprietärer Binary-Only-Kernelmodule zu befreien. Ganz im Ernst. Prinzipiell wäre ein Kernel, der einen Grossteil aller notwendigen Hardware nur dank binärer Module aus  fremder Hand ansprechen kann, eine Katastrophe. Was leider auch auf den Nachfolger des freien Linux-Kernelmoduls für Grafikkarten von Nvidia zutrifft. Der ist policykompatibel, vitaminreich und einfach scheisse – und zwar dermassen scheisse, dass man lieber freiwillig einen von Nvidia nimmt. Leider hatte die 0.96er Reihe ein paar Schwierigkeiten mit Xorg Version 1.7, welche die Besitzer nicht ganz so aktueller Hardware -in meinem Fall eine immer noch gute Quadro4 980 XGL- dazu zwangen, sich einstweilen mit dem ganz und gar abscheulichen nouveau zu begnügen. (Von “anfreunden” kann keine Rede sein!) Das hatte auch Vorteile: zum ersten, dass es vorbei ist. Zweitens, dass es wieder richtiges GLX gibt: Das übliche .run-Paket herunterladen, die Kernel-Headers zum installierten Kernel, falls die noch ncht vorhanden sind,  installieren, in den Init-Level 1 rebooten, sonst lässt sich das “nouveau”-Modul nicht entfernen, was ein Scheitern des Ladens von nvidia.ko (und ein Abbrechen der Installation – was diesem Nouveau und seinen Sympathisanten sicher gut passen würde…)  zu Folge hätte, sh NVIDIA-Linux-x86-96.43.14-pkg1.run ausführen, abnicken, in den Default-Runlevel (bei Fedora: init 5, bei einem richtigem Linux init 3
wechseln, sich freuen wenn das Nvidia-Logo aufblitzt – und gleich Options    "nologo"   "true" in der /etc/X11/xorg.conf eintragen. Proprietäre, binäre Kernelmodule sind nämlich böse..


*xserver-xorg-video-nvidia, kein “nouveau”-Hippiegefrickel

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