Remixe werden ja generell gerne mal gescholten. Nicht immer zu recht, wie ich meine. Als nettes Gegenbeispiel lässt sich die “Mad People”, die erste EP von Seph Vier, anführen, die, wie auch die aktuelle EP, aus einem Originalmix und drei Remixes bestand. Nun sollte man meinen, als soeben mit dem Debut gut etablierte Deep-House Formation aus dem trendigen Mexico könnte man angesichts der gerade aufgelaufenen Deep-House-Welle momentan praktisch nichts falsch machen. Leider weit gefehlt – und daran tragen noch am wenigsten die Remixer schuld, obwohl auch die sich nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Irgendwie kommt die aktuelle EP “Anasus” nicht wirklich in die Gänge. Der Originalmix tappert mit müdem Elektronengeorgel zwischen eher diffusen als “deepen” Latin-Rhythmusfragmenten herum, als wäre ein Eimer Tequila zwischen die Takte (bzw. zwischen Monitor und Produzentensessel) geraten. Die drei Remixes klingen ziemlich bemüht, nicht alles noch schlimmer zu machen. Was auch nur dem dritten halbwegs gelingen will. Kein Vergleich zur ersten, aber was soll’s einen Track kann man schon mal verhunzen. Aber nur einen, bitteschön… (via DeepGOA)
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- Bob Dylan (Robert Zimmerman) is born in Duluth, 1941
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