3 Gnome sind einer zuviel

und hier kommt das erste Posting ever ("sag niemals nie..."), das ich nicht nur unter, sondern sogar mit KDE verbrochen habe, Mal sehen, wie sich Blogilo (solche beKnackten Namen, kann's auch nur bei KDE geben...) so in freier Wildbahn macht.

Tatsächlich bin ich -GNOME-User seit 1998(!)- nach meinem Schockerlebnis mit GNOME 3 gezwungenermassen zu KDE umgestiegen. Gezwungenermassen bedeutet: mit GNOME 3 ging gar nichts. Sprichwörtlich "nichts". Kein Thunderbird, kein Firefox, ein kaputtes Compiz, unlesbare Menus in Falschfarben, keinerlei Option, irgendetwas einzustellen und nach ein paar Minuten hing der Windowmanager komplett. 100% CPU Last auf einer IBM zSeries-Workstation mit 2x3.0GHz (Xeon-MP) und 4GB (ECC) RAM - beim Nichtstun. Irgendwo Hinklicken führt zum Freeze. Das hätte noch nicht mal Windows Vista geschafft.

Na wenigstens habe ich mich aus der unseligen Debatte, ob GNOME 3 jetzt -wie die Entwickler meinen- das gelbe vom Ei, oder -wie alle anderen meinen- der letzte Scheissdreck ist, fast komplett herausgehalten und mir meine Meinung gebildet: Ich will nie wieder das Wort "GNOME" hören. Punkt. So schlecht ist KDE 4.6.5 übrigens gar nicht - wenn man die albernen Desktop-Effekte herunterdreht, ist es sogar ziemlich performant. Hoffentlich bleibt's so...

About Tom

Der Autor weiss nicht nur (hinterher) alles besser, er ist auch seit einigen Jahren sowohl als Live-Act, Producer und VJ und noch etwas länger als Gitarrist und Bassist unterwegs. Was Computer betrifft, musste er seine ersten Programmchen noch in CBM-BASIC und 6502-Assembler verbrechen...
This entry was posted in Loonix, software and tagged , , . Bookmark the permalink.

2 Responses to 3 Gnome sind einer zuviel

  1. Chris says:

    Schlimm finde ich sind die untersch. Distributionen… jeder kocht sein eigenes Süppchen. Aber ansonnsten fine dich die alle 3 toll

  2. Tom says:

    Naja, “jeder sein eigenes Süppchen”… Sagen wir mal Ubuntu und die anderen Distros kochen jeweils ihr eigenes. Jedenfalls wüsste ich auf niemanden, der sonst noch aus der Reihe tanzt – was sich mit Xorg und Wayland, oder wie da Ding heisst, ergeben wird, ist ja noch nicht so ganz klar. Ich gehe aber davon aus, dass die LSB oder Freedesktop einen Standard vorgeben und die Distros sich auf kurz oder lang damit anfreunden werden.

    Ich habe, BTW, tatsächlich vor zwei oder drei Wochen noch mal einen zweiten Versuch mit Gnome3 gemacht – und bin schnurstracks wieder bei XFCE gelandet. Ein deutlicher Rückschritt, verglichen mit Gnome 2, aber immer noch um Welten besser als Gnome 3.

Leave a Reply