FLAC nach MP3 konvertieren (andersherum macht's wenig Sinn) geht natürlich auch unter Windows. Zwar nicht mit so einem dekorativen, n3rdigen Einzeiler, dafür aber mit fein Klickibunti. (Die Version mit sndfile-Unterstützung herunterladen - die andere hat keine FLAC Unterstützung, sondern nur WAV und MP3!) Zudem gibt es bei Rare Wares eigentlich alle freien Libraries und Codecs, samt diverser GUIs (FLACDrop, OGGDrop) und der notorisch schwierig aufzutreibenden DirectShow- und Virtual Dub-Filter für FLAC, OGG/Vorbis, Lame/MP3 und noch einige andere.
Nachtrag: für Virtual Dub braucht's -sofern man nicht mit dem experimentellen "External Encoder"-Feature herumfrickeln möchte- prinzipiell ACM-Codecs. Also im Zweifelsfall den da für MP3. Loonix-Geeks und Typen, die ihr Fernsehprogramm aus LAV-Pipes und ffmpeg-Beschwörungsformeln machen, werden dagegen an der experimentellen Version von Virtual Dub und der Windows-Version von FFMPEG ihre Freude haben. Sofern sie nicht einfach AVIDemux benutzen.
Noch mal zum Sinn und Unsinn der Konvertierung zwischen den Formaten: FLAC ist ein 100% verlustloses Format. Das bedeutet, eine WAV/AIFF Datei, die als FLAC komprimiert und wieder zurück in ihr Ursprungsformat konvertiert wird, ist absolut identisch mit dem Original. Das macht FLAC zum idealen Format zum Archivieren von Musik (ca. 50% kleiner, als WAV) und im Vergleich zu MP3 zur weit besseren Wahl beim Download, denn aus dem FLAC kann man jederzeit eine MP3-oder AAC-Datei (z.B. für MP3 Player, die kein FLAC unterstützen) machen. In jeder gewünschten Qualität. Oder eine WAV Datei zum Brennen auf Audio-CDs. Umgekehrt geht das nicht wirklich gut, da MP3 und auch AAC verlustbehaftete Codecs sind.








