Harte Nuss: FLAC to MP3 mit Spaces in den Dateinamen (Bash/Unix/Linux)

In einer perfekten halbwegs erträglichen Welt spielen 1. Audioplayer FLAC ab und 2. werden Typen, die Leerzeichen in Dateinamen verwenden, auf der Stelle vom Scheisselastwagen der universalen Gerechtigkeit[TM] überfahren. In diesem irdischen Jammertal dagegen, in dem selbst Leute, die es wirklich wissen müssten, Dateinamen mit Spaces, eckigen Klammern und sonstigem Zeichenmüll vollstopfen, muss man sich, wenn man nicht jeden Dateinamen einzeln eintippen, escapen, den vom Unrat befreiten neuen Namen eingeben und auf Lame warten möchte, bevor man das ganze mit dem nächsten Track wiederholt, mit solchen Shellscripten behelfen:

find . -iname "*flac"|while read I; do flac -cd "$I"|lame -b256 - "$(echo $I|sed s/flac/mp3/)"; done

Das löst jetzt immer noch nicht das Problem mit den Meta-Tags, passt dafür aber in eine Zeile und widerstand bisher noch allen Sabotageakten von Sonderzeichenterroristen. An den Tags arbeite ich noch - leider scheint Lame keine Möglichkeit zu kennen, Tags zu importieren. In einen Einzeiler wird das nicht passen, aber die Shell sollte auch das packen. Ich habe nämlich wirklich keine Lust dazu, mich wegen derart trivialem Geplänkel mit Wunderwerken komplexer Objektverschachtelungskunst a la libmp3tag abzuärgern.

About Tom

Der Autor weiss nicht nur (hinterher) alles besser, er ist auch seit einigen Jahren sowohl als Live-Act, Producer und VJ und noch etwas länger als Gitarrist und Bassist unterwegs. Was Computer betrifft, musste er seine ersten Programmchen noch in CBM-BASIC und 6502-Assembler verbrechen...
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