Boulevardpapst und Oberverlegervereinsmeier Keese lässt im Interview mit Golem.de mal wieder durchblicken, was die Zeitungsverleger inzwischen vom Internet begriffen haben: Nichts. Nada. Und den Rest vergessen. Was ihn nicht davon abhält, irrsinnige, unbegründete und noch weniger gerechtfertigte finanzielle Ansprüche (neusprech: Leistungsschutzrecht) an dessen Benutzer zu stellen. Schliesslich stellen ja er respektive "Springers schöne Blätter" (Ton, Steine, Scherben) und Konsorten Schlagzeilen ins Netz - und deshalb sollen Links (sprich: das "H" in "HTTP") künftig Geld kosten. Zahlbar natürlich an die (Zeitungs-)verleger. Nochmal zur Vergewisserung: Wenn's nach Herrn Keeses Kopf (pun intended) geht soll man künftig, zumindest in Deutschland für einen Link, den man auf eine andere Seite setzt, bezahlen! Weil... Äh... weil es eben ein Leistungsschutzrecht geben muss, damit das so ist!!1! Da kann man sich nur an den Kopf fassen. An den eigenen. An Keeses Birne klopfen darf man ja selbst aus Gründen der Hohlraumresonanzforschung nicht. Aber man darf und kann sich mit Grausen vorstellen, wie viel Internet wir heute wohl hätten, wenn von Anfang an Totalexperten vom Kaliber Keese daran beteiligt gewesen wären...
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- "GOTO considered harmful" (E.J. Dijkstra) published in CACM
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