So wenig ich das Konzept der Petition als untertänige Bittstellerei leiden kann, so sehr heiligt in diesem Fall der Zweck das Mittel. Wer nicht weiss, was die berühmte "GEMA-Vermutung" und die damit verbundene Umkehr der Beweislast zu bedeuten haben, braucht eigentlich nur die ersten paar Links einer beliebigen Internetsuche zum Thema, oder wenigstens den Wikipedia-Artikel zu GEMA-freier Musik zu lesen. Die allgegenwärtigen YouTube-Sperren sind, verglichen mit dieser Narretei, eigentlich nur ein harmloser Nebeneffekt der Anachronizität und monopolgenährten Arroganz mit der dieser #**¡%/&$-verein so ziemlich jegliche kreative Arbeit ausserhalb seines dubiosen Zirkels handbefriedigter Unsympathen durch Praktiken, die sehr stark an Schutzgelderpressung gemahnen, verhindert.
Die derzeitigen Alternativen lauten jedenfalls:
- schwer bewaffnet im GEMA-Hauptquartier/Bundestag/Kindergarten aufkreuzen und Abscheulichkeiten begehen, bis schnauzbärtige Todesschwadronen eintreffen und übernehmen (nicht wirklich anzuraten!)
- jammern (langweilig)
- mitzeichnen (seufz...)








