Einer noch…

... "Spring-Loaded", in quasi-fertiger Version. Dann wird wieder released. Endgültig und diesmal wohl im Longplay-Format. Material habe ich ja nun genug akkumuliert.

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Die schröckliche Moritat von der liederlichen Alice

...und wie sie einmal, zweimal, siebenmal von Berlin in die Stadt Nürnberg hopste.

 

Tralali und Tralala - du gehörst jetzt Telefonica

Dideldei und Dideldum - komm, wir routen wild im Kreis herum

schubsen User vom AC, drosseln heut' mal P2P

(...)

Aufgewachsen eher wohlbehütet im kleinen aber feinen Hansenet, machte Alice sich eines Tages auf, in die grosse weite Welt zu ziehen.  Zum Entsetzen seiner Nutzer schloss sie sich erst einem zweifelhaft beleumundeten Wanderzirkus namens AOL an, liess sich als willfährige Mätresse von Netzbetreiber zu Netzbetreiber weiterreichen und landete alsbald im Besitz eines grosspurigen Italieners namens Telefonica, der, seit er einmal versuchte, von arglosen Datenwanderern Wegezoll für Emails und alle möglichen anderen Dinge zu erpressen, im Ruch eines rechten Stümpers und Maulhelden stand...

So jedenfalls, siehe linkes Bild, routet Alice/Telefonica heute vom DSL-Zugang in Berlin in ein Datacenter bei Nürnberg. Man beachte die sieben Stationen und die "Mystery-Box", die bis zum und durch den DE-CIX herumgehopst wird, bis schliesslich 65% der ICMP-Pakete verlorengegangen sind. Zum Vergleich die Route zum gleichen Host via IPv6-Tunnel mit Endpunkt in Hamburg. Theoretisch müsste die IPv6-Verbindung eigentlich mindestens einen Hop mehr aufweisen, weil zuerst vom DSLAM in Berlin nach Hamburg getunnelt und von dort aus natives IPv6 nach Nürnberg geroutet wird. Tatsächlich sind sind es aber ganze drei Hops bis durch den DE-CIX. Mir scheint, die haben dort ein paar Router zu viel. Oder aber bei jedem Weiterverkauf von Alice einfach einen neuen Router, der das aktuelle Peering kannte, drangesteckt und den Kram dahinter einfach gelassen, wie er war. Die letzte -kriminell dilettantische, bzw. "betriebswirtschaftlich sinnvolle"- Variante war eigentlich als kleiner Scherz gedacht. Aber jetzt klingt sie für meine Ohren beunruhigend realistisch...

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Zur leichten Unterhaltung unserer Leser ein wenig….

...death metal. ;> Ist doch mal eine nette Abwechslung. Passt einfach schön in den sommerlichen Samstagmorgen, wenn die Blümchen blühen und die Bienen summen und ein paar Todesmetaller ihre Instrumente verprügeln...

Ah... P.S.: Nicht vergessen - am 19. Mai ist Agnostic Front-Tag.

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Pfrööt!

Vollkommen ohne sinnstiftende Deutung meinerseits.

via 11k2

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Nicht vergessen: Heute ist “Record Store Day”

recordstores

record stores don't burn themselves. They need your help.

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Deep Into Monday Morning: DJ Lallo

Dieser sonnigen Tage gibt's zur Abwechslung mal knappe zwei Stunden Minimal Tech/TechHouse aus dem noch sonnigeren Italien...

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Nietzsche und die Vorratsdatenspeicherung

Nietzsche187a

Lieber Pferde küssen, als SPD wählen - Friedrich Nietzsche

Die Glaubwürdige Schlankheitspartei fordert wieder einmal die anlasslose, ständige Rasterfahndung gegen die gesamte Bevölkerung. Über die Qualität sozialdemokratischer "Argumente" brauche ich nichts weiter zu verlieren:

Ohne die Möglichkeiten einer Vorratsdatenspeicherung sind die Ermittlungsbehörden praktisch blind, wenn die Kommunikation der Täter und die Straftatbegehung überwiegend oder ausschließlich über das Netz und mit mobilen Kommunikationsmitteln stattgefunden hat.
Boris Pistorius, 2015

Dazu wusste der gute, alte Friedrich Wilhelm schon vor 130 Jahren ein paar grundsätzliche Dinge zu sagen:

 In den Ländern der gebändigten Menschen gibt es
immer noch genug von den rückständigen und unge-
bändigten: augenblicklich sammeln sie sich in den socia-
listischen Lagern mehr als irgendwo anders. Sollte es
dazu kommen, dass diese einmal Gesetze geben, so
kann man darauf rechnen, dass sie sich an eine eiserne
Kette legen und furchtbare Disciplin üben werden: —
sie kennen sich!

F.W. Nietzsche, Morgenröthe (1886)

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