Kleines Einmaleins der Schalldämmung für Paranoiker (und alle Anderen)

Bild: Wikipedia

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Weil ich gerade einmal wieder über allerhand gut gemeinte, aber bestenfalls halbrichtige Tips zur Schalldämmung, sei es für Mobiltelefone (hier als klassische "Wanzen" benutzt), sei es für Audioanlagen oder einfach generellen Krawall, stolpere, möchte ich mal mehr oder minder autoritativ ein paar Kleinigkeiten zu den eigentlich simplen, aber kaum bekannten (bau-)physikalischen Grundlagen klarstellen:

  1.  Gegen Schall hift nur eines: Masse.
    So einfach zu begreifen, wie schwierig auszuführen. Nur eines bekommt die bösen (Luftschall-)Schwingungen wirklich klein und das ist Masse. Auf Oberflächen von Planeten auch mit Gewicht gleichzusetzen. Schwer dämmt gut. Punkt. Damit dürfte auch gleich alles über "Schalldämmungen" aus Schaumstoff, Eierkartons oder Styropor gesagt sein. Vollkommen für die Katz. Glas, Stahl, Beton, Blei, Gummi sind da schon eher Materialien der Wahl. Insbesondere (stärkeres) Glas zeichnet sich durch relativ hohe und homogene Masse (ca. 2.800 kg/m³) , hervorragende Lichtdurchlässigkeit und gute Handhabbarkeit aus. Glastüren sind eigentlich das Non-Plus-Ultra im Studio und ein dickes Glasgefäss die sehr viel bessere schalldichte Kammer für's Händy, als die bei Fefe zitierte (und akustisch unbrauchbare) Thermoskanne. Noch viel besser sind zwei Einmachgläser in unterschiedlicher Grösse mit Sand -gleiches Material (SiO), wie Glas, fast so dicht, billig wie eben Sand-  zwischen den Gefässwänden. Wichtig dabei ist, dass die Gefässwände sich keinesfalls direkt berühren dürfen! Womit wir bei Punkt zwei wären:
  2. Schallbrücken vermeiden.
    Schall sind bekanntermassen Schwingungen in der Luft. So einfach ist das! Deshalb stimmt es auch nicht. Schall wird genauso von Wasser, Helium, Schnüren zwischen Blechdosen, bzw. von allen (möglichst homogenen) Materialien weitergeleitet. Im hier relevanten Fall spricht man von Körperschall (fälschlicherweise "Trittschall"). Dafür sind praktisch immer Schallbrücken verantwortlich: Schliesslich sprechen wir eher selten, wenn unsere Stimmbänder von Wasser, Quecksilber oder Beton eingeschlossen sind. Also braucht es ein Medium, welches den Schall aus der Luft, die uns aus der Quasselöffnung entweicht, auffängt und in ein anderes überleitet - die Schallbrücke. Deren Prinzip ist leicht anhand einer praktischen Anwendung zu erklären: dem Körperschallmikrofon. Im einfachsten Fall schlägt man dazu einen Nagel in die Wand, befestigt ein (Kondensator-)Mikrofon am Kopf, hängt einen Verstärker samt Kopfhörer dran und hört in schönster Qualität ab, was im Nebenraum auf der anderen Seite der Wand so passiert. Der Nagel ist hier der Idealfall der Schallbrücke: er sitzt formschlüssig in der Wand und kann selbst etwas schwingen, also überträgt er wunderbar auch leichte Schwingungen der Wand. Wenn man statt des Mikrofons mit Verstärker eine Rigipsplatte dranhängt und die -genau wie den Nagel- nicht akustisch entkoppelt, erhält man den häufigsten und nervigen tatsächlichen Fall einer Schallbrücke: Murks am Bau. Mit all den bekannten Folgen "hellhöriger" Bauten. Vermeiden lässt sich so etwas mittels akustischer Entkopplung durch Hülsen, Ringe oder Polster aus Gummi oder Neopren.  Jedenfalls etwas, worin sich die Körperschallschwingungen totlaufen können. Hier sind zur Abwechslung auch mehrschichtige oder heterogene Materialien gut, die durch eine Vielzahl von Materialübergängen helfen, den Schall zu diffundieren und abzudämpfen.

Fazit: Ein Bleikasten, ein umgestürztes Aquarium oder ein Tresor, in gewissen Grenzen auch ein Kühlschrank oder eine Mikrowelle (Glas-/Stahlgehäuse) geht in Ordnung. Thermoskannen, Handtücher und Kochtöpfe sind, zumindest akustisch betrachtet, keine gute Idee. Ein Schnellkochtopf voller Sand wäre schon etwas anderes.

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Soundcloud, wo man Sound klaut

Schon dieser arme Kerl wurde im Auftrag von UNIVERSAL aus Leichenteilen zusammengeklaut. Heute hält man sich eher ans Lebendige.

Schon dieser arme Kerl wurde im Auftrag von UNIVERSAL aus Leichenteilen zusammengeklaut. Heute hält man sich eher ans Lebendige.

Eigentlich sollte ich mich über Frechheiten wie diese hier masslos ärgern, da ich mir ziemlich sicher bin, nichts in der Art von "Dritte können beliebig und unbegründet meine Files oder meinen (bezahlten) Account löschen, ohne mich auch nur zu benachrichtigen, wer und was dahintersteckt", abgenickt zu haben.  Aber bei Soundcloud wundert mich im Grunde gar nichts mehr. Ausser vielleicht der anhaltend debilen Selbstverliebtheit, mit der das hauseigene PR-Blog Home-Stories und B-Promiklatsch absondert.

Wenn man der verlinkten Story glauben darf -und ich habe da wenig Zweifel- können mindestens Universal usergenerierten Inhalt (den die User nicht nur selbst hochstellen, sondern -um in den Genuss halbwegs brauchbarer Quoten und Features zu gelangen- auch ganz ordentlich dafür bezahlen) nach Gutdünkten löschen, ohne, dass darüber auch nur Prorokoll geführt würde. Weder Soundcloud, noch natürlich deren gelackmeierte Kundschaft erhalten irgendwelche Auskunft oder Rechtfertigung darüber, der letztere ist im Zweifelsfall dann eben auch noch seinen Account los.

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Würde mir bitte jemand den Kopf abschlagen?

Ich bin soeben auf der Suche nach der Definition von ÖWI versehentlich in ein "wirtschaftswissenschaftliches" Forum geraten und habe mir dort mehrere Sinnsprüche vom Kaliber "Visionäre haben keinen Plan - aber Realisten haben keine Visionen" eingefangen. Ich befürchte, dass diese bereits durch die Netzhaut eingedrungen sind und sich über den Sehnerv in mein Gehirn hangeln. Jedenfalls verspüre ich Augenbrennen, zunehmende Taubheit des Vorderkopfes und aus meinem rechten Ohr wächst ein mittelgrosser Gummibaum...

Ernstgemeinte Zuschriften an dieses Blog.

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Aus dem Krisengebiet

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Berlin. Es herrscht angespannte Ruhe, Misstrauen, erhöhte Sicherheitslage im kaum umkämpften Berliner Bezirk Friedrichshain. Nachdem es unvermittelt einmarschierten  schwerbewaffneten Aufstandsbekämpfungseinheiten in Hundertschaftsstärke gegen 2:00 gelungen war, einen womöglich prorussisch-separatistischen mutmasslichen Betrunkenen vor einem Technoladen in der Silvio-Meier-Strasse zu überwältigen (2 Mann um ihn mitzunehmen, 20 um im Laufschritt hinterherzurennen, 78 weitere um Stunk mit Passanten zu provozieren), gelang es den inzwischen verstärkt von allen Seiten anrückenden Regierungstruppen erst nach weiteren zwei Stunden annlassloser Pöbelei, planlosem Herumgerase mit Mannschaftswagen, Abfilmen argloser Kneipengänger, konsequentem Suchscheinwerfereinsatz gegen umliegende Balkone und Schlafzimmerfenster und einem robusten Überraschungsangriff auf eine vollkommen verdatterte junge Frau, den daraufhin in der benachbarten Rigaer Strasse ausbrechenden Aufruhr (ca. 1 m³ brennendes Gerümpel in der Rigaer Strasse, Gegröle, Punker und Schaulustige)  zu zerstreuen. Dieser konnte durch weiteres Blockieren der  Strasse bislang ebensowenig wiederbelebt werden, wie durch Herumstiefeln in martialischer Vollvermummung, Herumtröten mit Sirenen oder grimmiges Dreinblicken. Die Lage bleibt ernst...

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Pass The Mic!

C3S, die bitter notwendige GEMA-Alternative in spe hat in Kooperation mit Jamendo eine (nicht ganz so) kleine Compilation mit Musik aus allerhand Stilrichtungen, durchwegs jedoch von Musikern, die der C3S angehören, bzw. die Absicht erklärt haben, sich gegebenenfalls von ihr vertreten zu lassen, herausgegeben. Das sind sozusagen die Leute, die euch nicht prinzipiell unter GEMA-Verdacht stellen wollen. Die Compilation lässt sich kostenlos herunterladen und ist durchwegs CC-lizensiert. Allerdings ist auch ein Track von mir drauf.

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Immerhin…

...hört sich allein bei Soundcloud durchschnittlich alle 18 Minuten irgend jemand auf der Welt einen meiner Tracks an. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, tagein, tagaus. Eigentlich gar nicht so schlecht für's Ego. Für meines, natürlich, du Wichtel. Allerdings waren das letze Woche etwas über 500 Plays in den USA ,150 in Holland, 90 in Frankreich gegenüber popeligen 38 in Deutschland. Thanks a lot, mercy beacoup, achlecktmichdochamarsch. Bei so viel Zuneigung aus dem westlichen Nachbarland bekomme ich glatt ein schlechtes Gewissen, wenn ich an mein wirklich haarsträubendes Schulfranzösisch denke. In meinem ranzigen Heimatland dagegen sollte ich künftig wohl öfters mal Altöl im Wald verklappen, Wegweiser verdrehen und Schmelzsicherungen überbrücken...

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Nur die ganz, ganz Schlimmen!

schurke

Schwere Kriminalität und Terrorismus! Klarer Fall für den biometrischen Datenschnorchel-automateneinsatz!

Selbstverständlich kommt der "Austausch" von biometrischen Daten zwischen BKA und Hinz+Kunz in den USA (sprich: das BKA überlässt ab Juli  mal eben so unsere Daten nicht näher benannten "Diensten" in den USA)  ausschliesslich in "Fällen von schwerer Kriminalität und Terrorismus" zum Einsatz! Deshalb muss man ihn ja auch voll automatisieren. Weil da ja nur so wenige Datensätze abgefragt werden.

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